EUR/USD steigt auf 4-Wochen-Hoch über 1,1850 Dollar

  • Der Euro profitiert von hawkishen Äußerungen der EZB-Mitglieder.
  • US-Dollar fällt trotz der Risikoaversion und stabiler Renditen.
  • Der EUR/USD notiert den vierten Tag in Folge im Plus.

Der EUR/USD stieg nach den US-Wirtschaftsdaten weiter an. Kürzlich kletterte er mit 1,1857 auf den höchsten Stand seit dem 5. August. Er bleibt in der Nähe der Obergrenze und ist auf dem Weg zum vierten Tagesgewinn in Folge und dem ersten Schlusskurs über dem 55-Tage-SMA seit Juni.

Die Kombination aus einem Rückgang des US-Dollars auf breiter Front und einem etwas stärkeren Euro verlieh dem Währungspaar EUR/USD Auftrieb. Der DXY testet das Monatstief bei etwa 92,40, ein Minus von 0,22 %.  Der Euro ist auch gegenüber dem Pfund und dem Schweizer Franken gestiegen, nachdem Beamte der Europäischen Zentralbank sich etwas hawkisher geäußert hatten.

Die Wirtschaftsdaten aus den USA fielen gemischt aus. Der ADP-Beschäftigungsbericht zeigte einen Zuwachs von 374. 000 Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft im August, der unter den erwarteten 613. 000 lag. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe stieg im August unerwartet stark an. Die Nettoauswirkungen auf den Greenback waren negativ. Am Donnerstag stehen die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung an und am Freitag die kritischen Nonfarm-Payrolls. In der Eurozone wird am Donnerstag die Inflationsrate der Erzeuger erwartet.

Aus technischer Sicht testet der EUR/USD den Bereich um 1,1850 und hält sich bisher über einer Abwärtstrendlinie (1,1845), die die Höchststände von Ende Juni und Juli miteinander verbindet. Eine Konsolidierung deutlich oberhalb von 1,1850 dürfte die bullische Stimmung beibehalten. Eine Korrektur darunter könnte auf eine Erschöpfung hindeuten und eine Korrektur einleiten. Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 1,1810, gefolgt von 1,1785.

Technische Kursniveaus

 

Russia Unemployment Rate below expectations (4.7%) in July: Actual (4.5%)

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